Verband der Einzelimporteure internationaler Arzneimittel e. V.

Einzelimporteure gewährleisten kostenbewussten, verantwortlichen und gesetzeskonformen Bezug von Arzneimitteln

Stellungnahme des Verbandes der Einzelimporteure internationaler Arzneimittel (VEIA) zu einem Bericht der FAZ am Sonntag vom 2.10.2016

(Berlin-München, den 5.10.2016) Unter dem Titel “Ein Päckchen Hoffnung” berichtet die FAZ am Sonntag über ein in Amsterdam ansässiges Unternehmen “The Social Medwork”. Die in dem Beitrag erhobene Behauptung, die Margen von Einzelimporteuren wären üppig und könnten “bis zu 20 Prozent betragen”, entbehrt jeder sachlichen Grundlage, ebenso die Behauptung, die Inanspruchnahme dieses Unternehmens würde zu geringeren Kosten führen. Das Gegenteil ist der Fall. Mit einem “sozialen Anspruch” wird hier versucht, ohne Nutzen für den Patienten ein neues Geschäftsmodell zu etablieren.

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Entscheidung des Landgerichtes Dresden würde Einzelimport und ärztliche Therapiefreiheit blockieren

Einzelimporteure begrüßt Berufung der betroffenen Apotheke

(München, den 20.9.2016) Das erstinstanzliche Urteil des Landesgerichtes Dresden würde das Aus für den therapeutisch begründeten Einzelimport und die ärztliche Therapiefreiheit bedeuten, schreibt der Vorstand des Verbandes der Einzelimporteure internationaler Arzneimittel VEIA in einer Stellungnahme. Das Gericht hat entschieden, eine Apotheke aus Sachsen soll einer privaten Krankenversicherung 15.000 Euro plus Zinsen zurückerstatten.

Das Urteil bezieht sich auf sechs Rezepte aus dem Jahr 2013. Apotheke adhoc hat darüber berichtet. Der Arzt hatte das Krebsmedikament Kadcyla (Trastuzumab Emtansin) von Roche verordnet. Da dieses in Deutschland erst 2014 zugelassen wurde, importierte der beauftragte Apotheker über einen Münchner Einzelimporteur. Würde das Urteil rechtskräftig, müsste der Apotheker einer privaten Krankenkasse 15.000 € aus eigener Kasse zahlen.

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Einzelimporteure mit neuem Vorstand

Qualitätssicherung bleibt Schwerpunktaufgabe

(Berlin, 11.07.2016) Der dreiköpfige Vorstand des 2010 gegründeten Verbands der Einzelimporteure internationaler Arzneimitttel (VEIA) stellt sich neu auf. Birgit Schmidt, Leitung Betrieb Import-und Pharmalogistik der Phoenix Pharma-Einkauf GmbH, wird künftig die wiedergewählte Vorsitzende Sabine Fuchsberger-Paukert, Geschäftsführerin ilapo GmbH&CoKG, vertreten. Schatzmeister bleibt Kurt Kloos, Geschäftsführer der Ortscheit GmbH. Sabine Fuchsberger-Paukert zog eine positive Bilanz der bisherigen sechsjährigen Arbeit. Zwei neue Mitglieder konnten gewonnen werden. Der Austausch unter den Mitgliedern, insbesondere in Sachen GDP-Audit, Qualitätssicherung und Fälschungssicherheit hat sich intensiviert.

VEIA-Meinung immer stärker gefragt

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Panikmache gilt nicht

VEIA-Vorsitzende kritisiert “Bild”-Meldung

(Berlin, 15.09.2015) Das Lieferengpass-Problem bei Arzneimitteln ist nicht größer geworden, so die Vorsitzende des Verbandes der Einzelimporteure Internationaler Arzneimittel (VEIA), Sabine Paukert, in Bezug auf eine Bildzeitungsmeldung vom Montag, 7.9,2015. Dort wird unter dem Titel “Regierung plant Gesetz gegen Arznei-Notstand” behauptet, Arzneimittelhersteller würden die Produktion gut eingeführter Medikamente vernachlässigen und stattdessen in neue, teure Therapien investieren. Als Beispiel wurde das Krebstherapeutikum Melphalan verwiesen. Als Ausweg solle Krankenkassen die Möglichkeit gegeben werden, mehr Direktverträge abzuschließen, um die Hersteller stärker in die Pflicht zu nehmen.

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Die bestehenden Wege ausnutzen - Einzelimport kann bei Lieferengpässen überbrücken

(Berlin, 14.03.2014) Lieferengpässe bei Arzneimitteln können in der Regel überbrückt werden. Darauf hat jetzt der Verband der Einzelimporteure internationaler Arzneimittel (VEIA) hingewiesen. Anlass ist die Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der Abgeordneten Katrin Vogler, Sabine Zimmermann, Harald Weinberg und anderer Abgeordnete der Fraktion DIE LINKE (18/647)

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VEIA sieht auch im Gesundheitssystem 2030 Bedarf für schnelle und sichere Dienstleistung

Der Libero der Arzneimittelversorgung

(Berlin, 25.7.2014) Die Rolle des Einzelimportes im Gesundheitswesen des Jahres 2030 stand im Mittelpunkt der VEIA Mitgliederversammlung am Freitag, 25.7. in Berlin. "Gerade wir als kleine Unternehmen müssen uns frühzeitig mit den Erwartungen unserer Kunden beschäftigen", so die Vorsitzende des Verbandes, Frau Sabine Paukert, zur Begründung. "Wir sind der Libero der Arzneimittelversorgung", wählte Frau Paukert ein Bild aus der Fußballwelt.

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Die Qualität unserer Arzneimittelversorgung nicht immer schlechtreden

Verband der Einzelimporteure (VEIA) warnt vor übertriebener Dramatisierung

(Berlin, 28.10.2013) „Die Patienten können versorgt werden“, so Sabine Paukert, Vorsitzende des Verbands der Einzelimporteure von Arzneimitteln (VEIA). Für sie ist es übertriebene Panikmache, wenn jetzt Dritte-Welt-Land-Zustände suggeriert werden. Für die in Offizin-Apotheken nicht lieferbaren Arzneimittel stehen jede Menge wirkstoffgleicher Präparate zur Verfügung“, so die gelernte Pharmazeutin wörtlich.

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Sind Lieferengpässe tatsächlich das Problem?

Oder wird das Thema nur aus politischen Gründen hochgejatzt. Fest steht: Die Einzelimporteure, die auch bei Impfstofflücken immer wieder nationale Engpässe überwinden helfen, können keine erhöhte Nachfrage feststellen.

Auf einer Pressekonferenz hat die VEIA-Vorsitzende Sabine Paukert am 6.5.2013 dazu Stellung genommen. Die Berichte der Medien finden Sie unter Pressespiegel.

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